systematisches in den Suizidtreiben Teil 1, 7.7.2004

Veröffentlicht auf von udoschumann

Die Schilderung meines Selbstmordversuches vom 7.7.2004

kann ich Euch und mir leider nicht ersparen, denn dieses

Ereignis ist wesentlicher Bestandteil meines Vorwurfes des

"systematischen in den Suizidtreiben" in meiner Beschwerde

an den europäischen Bürgerbeauftragten vom 11.2004.

 

Es dauert ziemlich lange bis man wirklich bereit ist, sich

umzubringen. Man hat im Normalfall schon sehr oft  vorher 

suizidale Gedanken gehabt. Mein Plan war mich in den

Bergen irgendwo herunterzustürzen.

Ich war vor dem 7.7.2004 schon einmal bereit mich umzubringen

und bin daher um Geld für die Zugkarte abzuheben mit dem

Fahrrad auf dem Weg zur Bank gewesen. Ich nahm dabei

eine parallel zur Hauptstraße verlaufende  schmale Seitenstraße.

Kurz vor deren Ende, als man wieder auf die Hauptstraße biegt,

bin ich von der Polizei mit Blaulicht überholt worden und vom

Polizisten angeschaut worden. Darauhin habe ich das Vorhaben

abgebrochen.


Die eigentliche Ursache für den Selbstmordversuch am 7.7.2004 

lag an einem Ereignis ein paar Tage vorher, welches mir wieder

die Hoffnung auf eine Zugeben der Überwachung nahm, welches

ich hier nicht schildern möchte, da ich es nicht wirklich für relevant

halte.

Ich beobachtete damals alle Vorgänge in meinem Gehirn und war

der Ansicht manchmal aufgrund von mangelnder Kausalität mit

Sicherheit sagen zu können, wann eine negative Manipulation mittels

technischer Mittel stattfand.

An diesem Tag hatte ich diesen Eindruck.

Nach den Ereignissen der Tage zuvor hatte ich beschlossen, dass bei

einer erneuten, negativen, eindeutig für mich wahrnehmbaren

Manipulation ich mich umbringen würde.

Die Selbstmordgedanken waren relativ stark und brachten

mich dazu meinen Plan zu ändern.

Ich entschied mich sofort umzubringen und wählte Plan B, nämlich das

Erhängen.

Ich nahm also einen Strick, knotete eine Zuziehschleife,

wickelte ihn mir um den Bauch und stülpte meinen Pullover

darüber. Dann nahm ich mein Fahrrad und fuhr in Richtung Wald.

Plötzlich war Totenstille in meinem Gehirn. Es war wunderbar

ruhig und ich hatte keine Selbstmordgedanken, ja fast

überhaupt keine Gedanken mehr. Es war so wunderbar

friedlich in meinem Gehirn, wie ich es schon ewig nicht

mehr erlebt hatte.

Ich entschied, dass dies eine trügerische Stille ist und fuhr

trotzdem in den Wald um mich zu Erhängen.

"Erhängen ist eine einfache Sache" so etwas in der Art dachte

ich. Im Wald angekommen suchte ich nach einem geeigneten

Baum. Nichts. Geht nicht. Alles Bäume, welche keine geeigneten

niedrigen Äste hatten und sich nicht zum Erhängen eigneten.

Es dauerte eine Weile bis ich einen umgestürzten, schrägen

Baumstamm fand. Ich kletterte etwas hinauf, wickelte den Strick

um den Baumstamm und ließ mich langsam herunter um mir

dabei nicht das Genick zu brechen. Ich ging davon aus, dass ich

noch ein paar Minuten ohne Sauerstoff im Gehirn leben würde.

Deshalb konnte ich das, was ich von der Ärztin bei  meiner

ersten Untersuchung im Gesundheitsamt auch gefragt wurde,

nicht ausschließen:

"Hat man Sie rechtzeitig abgehängt?"

Nein. Beim ersten Versuch stand ich sofort mit den Füßen auf

den Boden. Ich kletterte also den schiefen, umgestürzten

Baumstamm so weit wie möglich hinauf und versuchte es noch

einmal. Da hing ich dann für den Bruchteil einer Sekunde.

Die Zuziehschleife zog mehr nach oben als zu.

Das Ganze funktionierte nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte

und zu guter Letzt berührten mein ausgestreckten Zehenspitzen

wieder den Boden. Ich brach daher den Versuch ab, mich

umzubringen.

Zuhause angekommen sollte ich mich etwas um meine

Schwester kümmern, da sie einen Unfall gehabt hatte und eine

Halskrause trug. Sie machte dann das Foto von mir, welches

auf meiner Homepage als Titelbild zu sehen ist. Man sieht es

mir auf dem Foto nicht an, dass ich 1h vorher versucht hatte,

mich zu erhängen. Bei den Ereignissen am 4.9.2007 sah man es

mir hinterher hingegen meilenweit an.

 

Stellt man sich die Frage, warum ich an dem Tag Plan B, nämlich

Erhängen, wählte, so gehe ich davon aus, dass ich diesbzgl.

beeinflusst worden bin und meine Überwacher im Gegensatz

zu mir wussten, dass es so nicht funktionieren würde.

Dabei erinnere ich mich, was jemand im Jahr 2002 zu mir sagte,

als wir im angetrunkenen Zustand über das Thema Selbstmord

sprachen. "Ich werde nur einen Versuch brauchen", sagte ich meinen

Freunden. Einer meiner Freunde sagte mir nach einem Themawechsel

ein paar Sätze später bei etwas Unbedeutendem, dass ich das,

was ich eben gesagt habe, mir merken sollte.

 

Nehmen wir an, dass ich Recht habe und ich Hauptperson eines

von meinen Überwachern beeinflussbaren Menschenexperiment

bin. Es wäre dann schon fast absurd anzunehmen, dass dieser

Selbstmordversuch nicht Teil des Experiments ist und nicht

gewollt war.

Die Frage zu beantworten, warum dies Teil des Experimentes ist,

ist für mich jedoch eine Art "Gleichung mit zu vielen Unbekannten".

Um die Frage halbwegs richtig spekulativ beantworten zu können,

müsste ich zuerst die Antwort auf die Frage, warum ich Hauptperson

eines Menschenexperiments bin, kennen.

Und das liegt entweder an der von der Wissenschaft

behaupteten Notwendigkeit solcher Experimente ohne

Besonderheit von mir

oder

an einer Besonderheit von mir, welche zufällig existiert

oder durch Genmanipulation geschaffen worden ist.

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