letzter Tagebucheintrag 2004, Fax an Bundeskanzlerin vom 19.9.2007, systematisches in den Suizidtreiben Teil 2
Wie schon im meinem letzten Blog angedeutet, bin ich der
Überzeugung, dass dieses systematische in den Suizidtreiben
gewollt ist. Dieser Ansicht war ich auch schon viel früher. Ich
hatte 2002 ein elektronische Tagebuch geschrieben um meinen
Überwachern ein Feedback zu geben. Dieses hatte ich jedoch
nach nur wenigen Wochen wieder aufgegeben, da man dadurch
nur mehr über alles nachdenkt und das so meine sicherlich
zutreffende Ansicht im Tagebuch einen krank bzw. paranoid macht.
Die meisten Menschen schreiben einen Abschiedsbrief bevor sie
sich umbringen. Ich gehöre eigentlich nicht zu denjenigen, aber
man entscheidet so etwas nach reiflichen Überlegen vorher im Kopf.
Nachdem ich am 22.8.2002 mein Tagebuch ursprünglich beendet
hatte, habe ich am 5.1.2004 noch einen letzten Eintrag gemacht,
welcher eine Art Abschiedsbrief oder Rechtfertigung für meinen
Selbstmord darstellt:

Einen geringen Teil bei "..." habe ich weggelassen, da ich Vergleiche gezogen hatte,
welche als Beleidigung für bestimmte Volksgruppen empfunden werden könnten und
ich diesen Teil hier nicht wirklich für relevant halte.
Wenn Selbstmordversuch nicht Teil des Experimentes sein sollte,
dann muss man sich doch fragen, wann bei meinen damaligen
Überwachern eigentlich die Alarmglocken läuten würden und sie
für positive Veränderungen oder einen Abbruch sorgen würden.
Viele meiner psychischen Probleme hängen mit der Diskrepanz
zusammen, dass ich in einer Welt aufgewachsen bin in der man
so viele Rechte hat und diese auch beachtet werden und ich dann
erleben muss, dass ich selber eigentlich keinerlei Rechte besitze.
Datenschützer z.B. regten sich über die Sammlung von Daten bei
einer Volkszählung auf, sind aber nicht in der Lage mir zu helfen
herauszufinden, wer intime Details aus meinem Gehirn speichert
und sammelt.
Sofern ein Selbstmordversuch, aus welchen Gründen auch immer,
Teil des Experimentes ist, so ist das eigentliche Problem jedoch,
wie man auch bei dem Fax vom 19.9.2007 an die Bundeskanzlerin
erkennen kann, die Dauer der leidvollen Erfahrungen:
Eine Stellungnahme habe ich nicht bekommen.Die zweite Frage ist natürlich
etwas provokant und vielleicht etwas unangebracht, jedoch beschreibt diese
Frage das Problem.
Warum ist die Dauer der leidvollen Erfahrungen ein
Problem?
Nun, weil sofern man für die Versuchsperson die Möglichkeit
des Überlebens vorgesehen hat, die seelischen Verletzungen
aufgrund der leidvollen Erfahrungen mit längerer Dauer immer
chronischer, schlimmer und irreparabler werden und dadurch
auch nach Ende des Experimentes ein Problem sein werden.