Auskunftsanfrage,Telefonat mit dem ÜPF am 26.1.2011

Veröffentlicht auf von udoschumann

Auslöser für die Anfrage war die Reaktivierung meines

Facebook-Accounts, nachdem ich ihn deaktiviert hatte, da

ich A.Moinat eine Email schreiben wollte und sie mich scheinbar

blockiert hatte bzw. wohl eher irgendwann aus ihrer Freundesliste

genommen hatte.

 

(P.S. ich versuche nun wieder  Facebook mit erhöhter Sicherheit

zu benutzen. Ich bekommen dann manchmal die Sicherheitsmeldung,

dass sich vielleicht jemand Unbekanntes eingeloggt hat und werde

dann zur Änderung meines Passwortes aufgefordert:

 

facebooklogin.png

Nach Facebook Hilfeseite wird die Uhrzeit von meinem Computer genommen und um 7 Uhr

in der Früh war ich noch nicht wach.

Allerdings kann auch sein, dass bei Facebook nicht immer alles richtig funktioniert.)

 

Ich war total geschockt, denn laut Hilfeseiten von

Facebook geht das nur mit Kenntnis meines Passwortes. Auch

ist bei so etwas nicht mehr sicher, ob nicht ich bzw. die Person,

welche mein Passwort hatte den Kontakt zu A. Moinat blockiert

hatte. Auf jeden Fall musste und muss ich irgendetwas gegen die Über-

wachung tun, da aufgrund von Verletzungen meiner Intimsphäre

bei der Überwachung in Deutschland eine richtige Liebesbeziehung

zu einer Frau sowieso keinen Sinn macht, sofern es einen nicht stört,

dass man dabei überwacht wird.


 

Das meine ich, wenn ich auf meiner Homepage davon spreche,

dass "solange Idioten...". Und ich halte es bekanntlich für idiotisch das

Menschenexperiment mit mir als Hauptperson nicht zu beenden.

 

Nach Emails über eine Ethikkommission in der Schweiz habe ich eine

Email an den eidgenössischen Datenschutzbeauftragten geschrieben.

Danach wurde ich von Herrn Thür angerufen und habe mich mit ihm

unterhalten. Ich habe ihm erklärt, dass mein Email- und Telefonverkehr

mit Sicherheit überwacht werde und ich davon ausgehe, dass dies der

Dienst für besondere Aufgaben(DBA) macht.

Dieser Dienst nennt sich wohl inzwischen ÜPF (Überwachung des Post-

und Fernmeldeverkehrs).

Man sagte mir dieser könne mich aufgrund gerichtlicher Verfahren

überwachen, müsse mich aber informieren, sonst sei dies

illegal. Man hat mir geraten eine Auskunftsanfrage bzgl. Registrierung

in der Datensammlung ISIS zu machen.

Das habe ich am 17.11 gemacht.

Eine Woche später bekam ich eine Antwort bei der man eine Begründung

wollte und ich habe daraufhin den Brief vom 23.11. geschrieben, welcher

ernst gemeint und kein Witz ist.

Die Antwort zu der Anfrage habe ich gestern bekommen.

isis.jpg

Vielleicht sollte ich wirklich mal den Präsidenten des Bundesver-

waltungsgerichtes fragen, ob ich bei einem früheren Telefonat mit

dem Bundesverwaltungsgericht wirklich mit Richter Seethaler

gesprochen hatte.

 


ISIS ist die Datensammlung des Nachrichtendienstes des Bundes (NDP),

welcher dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport

untersteht.

Das ÜPF ist administrativ dem eidgenössischen Polizei- und Justiz-

departement (EJPD) zugeordnet.

Ich habe daher das EJPD angerufen und wurde dann mit dem ÜPF weiter-

verbunden.

Die erste Frage von ihm war, wer mich mit ihm verbunden hat.

Die zweite Frage natürlich, warum ich der Meinung bin, dass ich über-

wacht werde (vom ÜPF).

Meine Frage, nämlich, ob man bei der Datensammlung ISIS registriert ist,

wenn man vom ÜPF überwacht wird, wollte man irgendwie nicht beantworten.

"Wir geben keine mündliche Auskunft" hieß es.

Diese Antwort bekam ich auch als ich ihn direkt fragte, ob er mich

überwachen würde.

Bei meinem letzten Gespräch Ende 2009 mit dem ÜPF wurde ich weiterver-

bunden und habe dann mit einer wohl deutschen Person gesprochen.

Dummerweise hatte ich nicht gefragt für welchen Dienst diese Person

arbeitet, welche damals auch von mir wissen wollte, wer mich mit

ihm verbunden hatte.

Deshalb schlug ich vor, dass er mich ja weiterverbinden könnte mit jemanden,

welcher mir diese Frage beantworten könnte. Er war allerdings schon die

zweite Person mit welcher ich verbunden gewesen war und es ist vielleicht

etwas naiv zu glauben, dass man mit wirklich diesen Diensten verbunden

wird. Nach mehrerem Fragen sagte er mir dann, dass er keine Datensammlung

ISIS kenne.

Ihr, verehrte Leser meines Blogs, solltet mal dafür sorgen, dass ich zumindest

endlich einmal Auskunft bekomme, wer mich überwacht.

Werbung
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post